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Die Geschichte eines 18jährigen liest sich wie eine Tragödie aus dem Zeitalter der Computertechnologie. Begonnen hat seine Odyssee mit dem Erscheinen des Spiels World of Warcraft im Februar 2005.Ab diesem Tag ging es körperlich und seelisch nur noch bergab.Bis zu 18 Stunden täglich rannte er virtuellem Gold und Items hinterher. Am Ende verweigerte ihm seine Lunge den Dienst und er brach unter Atemnot zusammen."Spielen macht einsam und kann zu erhöhtem Drogenkonsum führen",meinen die Forscher Brigham Young University. Laut deren Ergebnissen,bei einer Befragung unter über 800 Studenten,zeigten gerade die Studenten ein erhöhtes Konsumverhalten von Marihuana,welche Spiele exzessiv spielten. Zusätzlich fanden die Forscher heraus,dass die meisten Extremspieler zudem unter schlechten sozialen Beziehungen litten.Das Spiele abhängig machen können,zeigt nicht nur die Eingangs erwähnte Geschichte von Paul,sondern konnte unterdessen auch medizinisch bewiesen werden. Wissenschaftler der Charite in Berlin führten hierzu ein Experiment bei Spielern durch,welche die drei der typischen international anerkannten Suchtsymptome aufwiesen. Dabei handelt es sich unter anderem um unstillbares Verlangen nach einem Spiel,die Vernachlässigung anderer Interessen,Kontrollverlust und anhaltend exzessives Spielen trotz schädlicher Folgen welche unter anderem aufgrund von Flüssigkeitsmangel entstehen können. Bei der Studie zeigten die Spielabhängigen dieselben Verhaltensmuster,wie sie auch bei Drogen oder Alkoholabhängigen auftreten.Teile dieser Verhaltensmuster konnte auch Paul bei sich selber feststellen. Nach seinem körperlichen Zusammenbruch, dachte er lange über sein Verhalten nach.Am Ende entschied er sich dafür seinen Account zu löschen und das Abo bei World of Warcraft zu beenden.
18.06.2009, 17:40 von Christiane |
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