NavigationWer ist online?
|
Während die Märkte für Kokain,Opiate und Cannabis weltweit stagnieren oder der Absatz zurückgeht, steigen Produktion und Konsum von synthetischen Drogen offenbar vor allem in Entwicklungsländern an. Das geht aus dem Welt - Drogen - Report 2009 des in Wien ansässigen UNO - Büros für Drogen und Kriminalitätsbekämpfung UNODC hervor,der am Mittwoch anlässlich des Welt Drogen Tags am kommenden Freitag in Washington präsentiert wurde. Der Opium Anbau in Afghanistan - 93 Prozent der weltweiten Ernte stammen aus dem Land - ist 2008 im Vergleich zu Vorjahr um 19 Prozent zurückgegangen. In Kolumbien,wo die Hälfte des weltweit hergestellten Kokains produziert wird,ging der Anbau um 18 Prozent zurück,die Produktion sogar um 28 Prozent.In beiden Ländern war zuvor allerdings ein massiver Anstieg zu verzeichnen gewesen. Der Kokain Markt,auf dem jährlich weltweit 50 Milliarden Dollar umgesetzt werden,befindet sich laut Costa im Umbruch.Reinheitsgrad und Aufgriffe in den großen Verbraucherländern sind gesunken,die Preise gestiegen,die Konsummuster ändern sich. Das könnte eine Erklärung für den furchtbaren Anstieg von Gewalt in Ländern wie Mexiko sein.In Mittelamerika kämpfen die Kartelle um den schrumpfenden Markt,sagte der UNODC-Direktor.Im mexikanischen Drogenkrieg wurden in diesem Jahr bereits 3.000 Menschen getötet. Die UNODC-Fachleute schließen aus dem Rückgang der Sicherstellungen in Westafrika,dass nach fünf Jahren Zunahme erstmals weniger Kokain über den Atlantik dorthin geschmuggelt wurde. Nicht geändert haben sich allerdings mit Suchtgift in Zusammenhang stehende Gewalt und politische Instabilität in der Region. "Solange die Nachfrage nach Drogen besteht,werden schwache Staaten immer das Ziel von Schmugglern sein.Wenn Europa Afrika wirklich helfen will,sollte es seinen Appetit auf Kokain zügeln",empfahl Costa. Je mehr Opium wir in den Nachbarstaaten Afghanistans beschlagnahmen,desto weniger kommt auf die Straßen Europas",erklärte Costa.Cannabis ist nach wie vor das weltweit am häufigsten konsumierte Suchtmittel - und weniger harmlos als vielfach angenommen,warnt das UNODC. Daten aus Nordamerika zeigen,dass sich der Gehalt des Wirkstoffs THC in selbstgezüchteten Marihuana Pflanzen in den vergangenen zehn Jahren statistisch gesehen verdoppelt hat.
30.06.2009, 10:09 von Christiane |
775 Aufrufe
Bewertung:
Tags (1)
|
CommunityNeue Benutzer |
Medikamentenabhängigkeit
Schätzungen gehen von 1,4 bis 1,9 Millionen Medikamentenabhängigen aus.Mehrheitlich Frauen und ältere Menschen sind von dieser "stillen" - weil nach außen nicht ohne weiteres erkennbaren Sucht betroffen.PDF - herunterladen!

Pathologischer Internetgebrauch
Während die Anfangseuphorie über das neue Medium Internet nachzulassen beginnt und die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung selbstverständlicher werden,fällt zunehmend eine Minderheit von Internetnutzern dadurch auf,dass sie anscheinend die Nutzung des Internets nicht adäquat hinsichtlich der Häufigkeit und Dauer kontrollieren kann.PDF herunterladen!

Cannabiskonsum
In diesem Kurzbericht wird dargestellt,wie verbreitet der Cannabis bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland ist.Die Ergebnisse der aktuellsten Repräsentativbefragung werden dazu mit Daten von BZgA-Studien aus den Jahren 1979 bis 2004 verglichen.PDF - herunterladen!

Aktionswoche Alkohol 2009
Alkohol zu trinken setzt immer eine besondere Verantwortung für Maß,Ort und Zeit voraus.In bestimmten Situationen muss das Nichttrinken,selbstverständlich werden:Im Kindes und Jugendalter,im Straßenverkehr,bei der Arbeit und besonders während der Schwangerschaft.Vor allem unter Freunden und Kollegen,in der Familie und beim Hausarzt - problematisches Trinkverhalten darf nicht tabuisiert werden.PDF - herunterladen!

Alkoholwerbung
Die Studien kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis:Je mehr Alkoholwerbung Kinder und Jugendliche sehen,desto früher beginnen sie mit dem Trinken und desto mehr trinken sie. Auch die Wahrscheinlichkeit,dass Sie drei oder mehr alkoholische Getränke an einem einzigen Anlass trinken,steigt durch die Alkoholwerbung.PDF - herunterladen!

Schwerstopiatabhängige
„Nur wer überlebt,kann aus der Sucht aussteigen.Mit der diamorphingestützten Behandlung können wir die kleine Gruppe von Schwerstabhängigen erreichen,denen auf anderem Weg nicht geholfen werden kann.Die Studie hat dies eindeutig bewiesen.PDF - runterladen!

Kommentare